Sie wissen, dass Ihr Logo dringend ein Update braucht.

Aber Sie wissen auch, dass ein völlig neues Logo Sie einigen Wiederkennungswert für Ihre Marke kosten könnte – das bedeutet vielleicht sogar Umsatzeinbrüche.

Es kann sich tatsächlich fast unmöglich anfühlen, ein Logo zu erschaffen, das zum heutigen Markt passt – aber Ihre alteingesessenen Kunden nicht abschreckt.

Machen Sie sich Sorgen, dass Sie ein Logo erschaffen könnten, das zu heutigen Trends passt – aber nicht nächstes Jahr wieder „out“ ist.

Keine Sorge – es ist nicht so schwer, wie Sie vielleicht denken.

Wenn Sie bereit sind, Ihrem Logo einen neuen Anstrich zu verpassen, wird dieser Beitrag Ihnen dabei helfen:

  1. Behalten Sie die Farb-Familie bei

Farben sind mehr als nur ein Teil Ihrer Branding-Strategie und zentraler Fokuspunkt Ihres gesamten Designs.

Sie können auch bestimmte Emotionen in Ihrer Zielgruppe hervorrufen. Beispielsweise wird Grün oft in Verbindung mit Natur gebracht – es gehört also zu Logos für Bio-Essen, Nahrungsergänzungsmittel oder Outdoor-Marken.

Um den Wiedererkennungswert Ihrer Marke zu bewahren und die Emotionen, die Ihre Kunden mit Ihrem Unternehmen verbinden, nicht zu ändern, sollten Sie die Farbfamilie Ihres Logos beibehalten.

Beispielsweise könnten Sie allerdings zu einem etwas dunkleren Blau wechseln. Oder Sie verändern einen der Farbtöne und behalten die anderen beiden. Vielleicht möchten Sie auch eine Farbe hinzufügen, ohne eine der bestehenden zu ändern.

Das hilft, etwas Konsistenz zu bewahren und bedeutet, dass Ihr Logo eher verfeinert als wirklich verändert wird.

  1. Denken Sie an den Grund für das Update

Der wichtigste Logo-Design-Tipp, den Sie im Kopf behalten sollten, wenn Sie Ihr Logo ändern wollen? Denken Sie an den Grund, wieso Sie Ihr Logo updaten wollen.

Sie sollten Ihr Logo nicht einfach ändern, um „aktuell zu bleiben“ oder „geheimnisvoll zu bleiben“. Die Gründe müssen konkreter sein!

Vielleicht hat sich der Fokus Ihrer Produkte geändert. Oder Sie haben sich mit einem anderen Unternehmen zusammengeschlossen? Vielleicht müssen Sie Ihr Unternehmen auch nach einer Krise neu erfinden.

Ein Logo sollte sich nicht ständig ändern. Wenn Sie die Entscheidung treffen, etwas zu ändern, sollten Sie einen guten Grund dafür haben!

  1. Definieren Sie die herausstechenden Merkmale Ihres Logos

Wenn Sie bereit sind, die Änderungen vorzunehmen, müssen Sie als erstes die Teile Ihres Logos festlegen, die den größten Wiedererkennungswert haben – die Dinge also, die Sie nicht ändern sollten.

Sie können sich wahrscheinlich Nike kaum ohne den Haken vorstellen. Und wenn Google aus seinem Logo die Farben grün, blau, gelb und rot entfernen würde, wäre das noch Google? Metallica zeichnet sich durch die blitzartigen Buchstaben aus – würden wir ohne dem noch wissen, wen wir da hören?

  1. Ein Upgrade für die Schrift

Einige Unternehmen wie Zara haben einen riesigen Erfolg mit einem kleinen Update ihrer Logos gehabt. Das einzige, was Sie geändert haben, war dabei die Schriftart.

Beispielsweise hat Zara das schwarz-weiße-Farbschema behalten und blieb auch bei den Großbuchstaben fürs Logo. Aber die Schriftart hat sich leicht geändert: ein klein wenig näher zusammen. Und schon diese winzige Veränderung hat dem Kleidungshersteller eine Menge Presse beschert.

Wenn Sie nur ein kleines Teil Ihres Logos ändern (wie die Schriftart), riskieren Sie niccht die Marke, an der Sie so hart gearbeitet haben. Sie aktualisieren sie nur für die Zukunft.

Sie müssen überlegen, welcher Teil Ihres Logos – die Schriftart, Farbe oder das Symbol – bleiben sollte. Und danach sollten Sie sicherstellen, dass neue Elemente das Bewährte nicht überschatten.

So können Sie davon ausgehen, dass Ihre Marke auch mit dem neuen Logo immer wiedererkannt wird.

  1. Geben Sie sich nicht mit dem ersten Entwurf zufrieden

Behalten Sie zuletzt beim neuen Design für Ihr aktualisiertes Logo im Kopf: Der erste Entwurf ist nicht immer die erste Wahl! Es kann am Ende natürlich immer noch die beste Idee sein, aber geben Sie allen Alternativen eine Chance.

Sie sollten versuchen, an allen Aspekten des Logos mal zu schrauben und herausfinden, was die Veränderungen für Ihr Design insgesamt bewirken.

Beispielsweise ändern sich einige Logo stärker durch Veränderungen der Farbe, andere eher durch ein neues Farbschema.

Sie können auch so mutig sein, das Redesign dann in die Hände Ihrer Kunden zu legen: Starten Sie eine Umfrage, bei der Kunden und Follower unter Ihren Favoriten für das neue Design auswählen können. So entsteht direkt ein wenig Aufregung und vielleicht sogar „Presse“-Marketing für Ihr Unternehmen.

Folgen Sie diesen Tipps beim Update Ihres Logos

Wir hoffen, dass dieser Beitrag Ihnen geholfen hat, die beste Lösung für Ihr Logo-Update zu finden.

Denken Sie daran, dass Sie einen guten, eindeutigen Grund für die Veränderung brauchen. Erinnern Sie sich auch, dass es immer besser ist, Elemente zu bewahren und sie leicht zu verbessern.

Wenn Sie größere Veränderungen vornehmen müssen, sorgen Sie dafür, dass Ihre Stammkunden und Ihre Zielgruppe ihre Veränderungen begrüßen und unterstützen.

Dafür müssen Sie informiert sind – informieren Sie Ihre Stammkunden in einer E-Mail und machen Sie über Social-Media-Posts auch zukünftige Kunden auf aufmerksam.

Wollen Sie ein paar Beispiel-Designs für Ihr neues Logo entwickeln? Oder haben Sie vielleicht Interesse, Ihr Logo mit der Hilfe eines professionellen Logo-Designers auf die nächste Ebene zu bringen?

Lesen Sie bald mal wieder vorbei, um auf dem Laufenden zu bleiben.